CONCEPT

Einst empfand sich der Mensch als Teil der Natur. Doch mit der Landflucht und den wachsenden Städten wurde ihm die Natur zur Umwelt, gleichsam zur bloßen Umgebung. Ihre Geheimnisse wurden durch die Naturwissenschaft entzaubert. Doch der Entfremdung folgte eine Rückbesinnung: Der Mensch sensibilisierte sich erneut für die Natur und rief zur Wiedergewinnung des verlorenen Zaubers auf.

 

Die beiden Fotoarbeiten zeigen den wiedergewonnenen Zauber diesseits und jenseits der Zivilisation, sowohl vor den Toren unserer Städte als auch auf deren Straßen. Er liegt in einer ästhetischen Betrachtung der Natur, die das Wilde, das Verstörende und Zerstörte schön findet. Die Bilder faszinieren, weil sich die beiden Fotografen diese Ästhetisierung zu eigen gemacht haben. Mit ihren Fotos lassen sie uns teilhaben an ihren Projektionen der Poesie in die Natur. Die ungezähmte Natur, ursprünglich wirkende Landschaften, gebrochene Bäume und aufgebrochene Straßen erscheinen schön.